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Kawasakis
Kardanmodell GT550

" ... war keine Märchenfee -
sie überzeugte durch innere Qualitäten. Als
zuverlässige Alltags-Maschine oder mit
Packtaschen als bequeme Tourenmaschine tut sie
auch heute noch ihren Dienst."
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»Sie
fährt sich spielerisch leicht”,
lobt Tester Michl Koch 1983 im
ersten MOTORRAD-Fahrbericht das
damals 7199 Mark teure Bike.
Immerhin,
rund 7000 zugelassene GT 550 gibt es
hierzulande noch, was für ihre
Zuverlässigkeit spricht.
Meine
ist Bj. 1986 und ist damit zumindest
bereits fast ein Oldtimer. Passt
doch zu mir, oder?
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Nun,
all diese Sätze aus den gängigen Fanblättern
sind irrelevant und waren nicht ausschlaggebend
für den Erwerb. Die Maschine wurde mir
innerhalb unserer Sippe weiter gegeben und ich
kann wirklich nicht klagen. Sie dient mir heute
tatsächlich nur noch als Spaßobjekt und wird
nur raus geholt, wenn das Wetter und mein Zustand
es zulassen, sprich, wenn ich Bock drauf habe.
Ich habe sie mir so
ausstaffiert, dass ich auch einmal ein paar Tage
damit unterwegs sein kann. Topcase und
Seitenkoffer sind also selbstverständlich.
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Ich
habe auch eine Vollverkleidung dazu in der
Garage. Als ich überlegte sie an zu bringen mein Sohn
N. dazu: "Atze, das wäre
glatter Stilbruch". Er hat wohl recht. Also
bleibt sie wohl naked.
Kennt Ihr das auch? Was
hätte man wohl als junger Mensch in der DDR dafür
gegeben, einmal so einen "Hobel"
fahren, bzw. besitzen zu dürfen.
Sie ist jetzt wohl so etwas wie ein Ausgleich für
damals unerfüllt gebliebene Träume.
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Wer die Freude am
Fahren vorrangig beim gemütlichen Touren
erlebt, erhält mit der
550 GT für wenig Geld einen zuverlässigen
und äußerst bequemen
Partner.
Quelle: http://www.motorcyclespecs.co.za/Gallery/Kawasaki GT 550.jpg
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Wenn
auch nicht immer der Drang gegenwärtig ist, das
Moped mal wieder auf die Straße zu bringen, so
weit wie auf nebenstehendem Bild, soll es
dennoch nicht kommen.
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Dich!
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